ONCE UPON A TIME
| Édition | Œuvre originale |
|---|---|
| Sujet | Fantastique et science-fiction |
| Technique | Peinture - Huile sur toile |
| Hauteur | 80 cm |
| Largeur | 60 cm |
| Longueur/Profondeur | 3.5 cm |
Material:
Öl auf Leinwand, aufgespannt auf einem Holzmalkörper
Technik:
Malerei mit Pinsel und Ölfarbe
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf dem oben beschriebenen Malkörper versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
Das Werk wird momentan in der SKM Galerie ausgestellt und kann erst Mitte November verschickt werden. Ist eine frühere Lieferung gewünscht, wenden Sie sich bitte an das SKM-Team.
Worum geht’s? Die Arbeit stammt aus dem Bilderzyklus „TUNING" - aus dem Zeitraum 2018 bis heute, wobei die reinen Farbsegmente erst seit 2021 die Oberhand im „TUNING“ Zyklus übernehmen. Es geht um eine sukzessive Entgegenständlichung und Reduzierung des Bildinhaltes, wobei Referenzen an Natur- und Menschen gemachte Phänomene in der Farbanlage findbar sein können.
ONCE UPON A TIME ist Teil einer Serie mittelformatiger Arbeiten, die grundsätzlich eine gleiche formale Kompostion eines Rechtecks aufweisen. Damit schaffe ich mir hier eine Art Vergleichsgruppe in dem die reine Fokussierung auf die verschiedenen Farbverläufe in den Vordergrund tritt und durch das Ausschalten anderer formaler Komponenten zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem reinen Farbsound wird. Die Arbeit kann von fernerem Betrachtungsabstand wie eine digitale Montage im Raum wirken und offenbart erst in der nähren Ansicht die handwerkliche Herkunft. Der Pinselstrich kann teilweise noch erahnt werden. ONCE UPON A TIME lehnt sich dabei an ein Kolorit an, dass ich mit einer gewissen Melancholie vergangener Tage verbinde, etwas dass in Filmen in leichte Sepiatöne getaucht wird oder vielleicht auch an einen nachträglich kolorierten Schwarz Weiß Film erinnern könnte.
Digitale Farbwahlskalen, Flip-Flop Lacke von getunten Sportwagen, Sonnenuntergänge, Schwerindustrie, Weltraum und Spiegelungen im Kaffee können dabei in die Farbkompositionen Eingang finden.
Ziel in meinen Arbeiten ist derzeit eine möglichst große Entgegenständlichung.
Hierzu ein Text der mit Grundlage für meine aktuelle Serie ist.
Entgegenständlichung
Vielleicht gibt es keinen Gegenstand, dem nicht seine Entgegenständlichung eingeschrieben wäre. Nicht zwingend als Auflösung oder endgültige Zersplitterung, sondern als Entzug für den vergegenständlichenden Blick. Denn der Gegenstand, der im Altgriechischen Α ν τ ι κ ε ί με ν(lοatν. objectum) heißt, markiert das Gegenüber eines (wahrnehmenden) Subjekts, das wir Objekt nennen. Er steht gegenüber, bildet eine Opposition aus und konstituiert sich dabei nicht nur in der Subjekt-Objekt-Relation, er erweist sich auch als Konstrukt, das, wie jede Konstruktion, in seine Bestandteile zerlegt werden kann. Die Zerlegung ist in ihm selbst angelegt. Statt ein von außen aufgezwungener Akt zu sein, gehört sie der Gegenständlichkeit des Gegenstandes apriorisch an. Tatsächlich bedeutet Sehen, nicht ausschließlich Synthetisieren, Zusammensetzen, um Gegenständlichkeit zu konstituieren. Sehen heißt gleichermaßen Analysieren, Zerlegen, Spalten, Fragmentisieren. Das Totale ist unsichtbar. Nur der zersetzende Blick, dessen Separationsleistung unermüdlich ist, gewinnt Gegenständlichkeit. Dafür muss er sensibel für die Risse sein, die die Gegenstandselemente in ihrer Differenz zueinander halten. Seine Sensibilität betrifft auch den Kontingenzwert der Komposition der gegenständlichen Welt. Oft könnten die Konnexionen ihrer Elemente anders sein, als sie es sind. Tatsächlich indiziert das Konzept der Entgegenständlichung das Prinzip der Kontingenz. Die Dinge sind, wie sie sind, doch sie müssen nicht so sein. In der Kontingenz drückt sich die Instabilität oder Arbitrarität der Welt aus. Sie ist ontologischer Index der Fragilität der Dingwelt, d.h. auch ihrer Transformabilität. Entgegenständlichung heißt auch: Entwirklichung des Wirklichen zugunsten einer noch unbekannten Wirklichkeit.
Marcus Steinweg
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Œuvres sur commandeDaniel Wöllenstein
Il vit et travaille à Cologne.
Parcours artistique
Formation
2002-2009 : études d'art à l'université de Cologne auprès de Rainer Barzen et Silke Leverkühne
Depuis 2007, atelier au KunstWerk de Cologne
Expositions (sélection)
2007 « Blaumachen » au KunstWerk de Cologne
2008 « Bogen 2 : Straight from the HART » -
2008 La Longue Nuit des musées – « Processions festives et diodrames »
2008-2009 Darwin – Conception et aménagement d’un tramway KVB à l’occasion de l’année Darwin 2009 avec des étudiants de l’université de Cologne –
2011 « Fette Nager - Bello et moi » – Nuit des musées – KunstWerk Cologne
2016 Festival nxnw : collaboration avec Slobodan Kajkut « 20 interventions »
2016 « Raum 500 » – Exposition avec Olga Jakob et Heike Simmer – Festival nxnw
2017 « HORST » – KunstWerk Cologne
2014-2017 Membre du conseil d’administration de KunstWerk Köln e.V.
2017 Président de KunstWerk Köln e.V.
2019 Longue Nuit des Musées « Wedding » : installation et collaboration avec Heike Simmer
2021 TUNING - KunstWerk
2025 « afternoonprojekts » avec Tom Gully, Oskar Lovis et Gilbert Flöck - KunstWerk Cologne
2026 « Fragmented Realities » – vonfraunberg Art Gallery, Düsseldorf
2026 Artiste du mois au SKM
À venir
Juin : exposition éphémère SKM à Munich
Août : exposition communautaire SKM à Leipzig
Déclaration de l’artiste
De quoi s’agit-il ? Ces œuvres proviennent du cycle « TUNING », qui s’étend de 2018 à aujourd’hui, même si ce n’est que depuis 2021 que les segments de couleur purs prennent le dessus dans ce cycle. Il s’agit d’une abstraction et d’une réduction progressives du contenu de l’image, même si on peut y trouver des références à des phénomènes naturels ou créés par l’homme dans les couleurs et les formes.
Dans ces segments qui semblent tous égaux, les compositions de couleurs et de formes permettent de créer des premiers plans et des arrière-plans qui peuvent se déplacer de manière fluide selon où le spectateur pose son regard. La mise en lumière, qui peut s’intensifier jusqu’à « briller » grâce à des dégradés de couleurs contrastés, contribue à créer un effet en partie plastique et saisissant.
Les nuanciers numériques, les peintures « flip-flop » des voitures de sport tunées, les couchers de soleil, l’industrie lourde, l’espace et les reflets dans le café peuvent tous trouver leur place dans ces compositions chromatiques.
Autres œuvres de l'artiste