WEARING YR SMELL

Édition Œuvre originale
Sujet Abstrait
Technique Peinture - Huile sur toile
Hauteur 170 cm
Largeur 130 cm
Longueur/Profondeur 3.5 cm

4 300,00 €*

Description
Entstehungsjahr 2026



Material:

Öl auf Leinwand aufgezogen auf einen Aluminium Keilrahmen.


Technik:

Malerei mit Pinsel


Wearing Yr Smell greift ein Kolorit auf, dass an chemisch /physikalische / metallische Umwandlungsprozesse angelehnt ist. Beim Schweißen von Metall entstehen bestimmte sogenannte "Anlassfarben", die die Hitze des Prozesses sichtbar machen und sich wie eine Farbnarbe in das Metall schreiben. Der Prozess einer Verbrennung, die zur Verschmelzung führt und eine äußerst stabile Verbindung ergibt. Aber auch Naturphänomene, Polarlichter sind andenkbar. Wobei, der Titel kann dabei immer auch falsche Fährte sein, stammt aber wie viele meiner Titel aus der Musik und ist angelehnt an gleichnamiges Werk von Motorpsycho. Der verspielte Sound klassische Sound , kontrastiert sich in den melancholisch/tragischen Lyrics findet ihre bildliche Entsprechung in dieser Arbeit.


Wahrnehmung und Denke müssen und dürfen immer offen und fluide sein.


Die Reduziertheit ist dabei ein wohltuender Kontrapunkt zum überbordenden Bilder- und Sinnesstrom dem man täglich ausgesetzt ist und lädt zur kontemplativen Betrachtung ein. 


Ziel war eine möglichst große Entgegenständlichung.


Hierzu ein Text der mit Grundlage für die Bilderstellung war: 




Entgegenständlichung

Vielleicht gibt es keinen Gegenstand, dem nicht seine Entgegenständlichung eingeschrieben wäre. Nicht zwingend als Auflösung oder endgültige Zersplitterung, sondern als Entzug für den vergegenständlichenden Blick. Denn der Gegenstand, der im Altgriechischen Α ν τ ι κ ε ί με ν(lοatν. objectum) heißt, markiert das Gegenüber eines (wahrnehmenden) Subjekts, das wir Objekt nennen. Er steht gegenüber, bildet eine Opposition aus und konstituiert sich dabei nicht nur in der Subjekt-Objekt-Relation, er erweist sich auch als Konstrukt, das, wie jede Konstruktion, in seine Bestandteile zerlegt werden kann. Die Zerlegung ist in ihm selbst angelegt. Statt ein von außen aufgezwungener Akt zu sein, gehört sie der Gegenständlichkeit des Gegenstandes apriorisch an. Tatsächlich bedeutet Sehen, nicht ausschließlich Synthetisieren, Zusammensetzen, um Gegenständlichkeit zu konstituieren. Sehen heißt gleichermaßen Analysieren, Zerlegen, Spalten, Fragmentisieren. Das Totale ist unsichtbar. Nur der zersetzende Blick, dessen Separationsleistung unermüdlich ist, gewinnt Gegenständlichkeit. Dafür muss er sensibel für die Risse sein, die die Gegenstandselemente in ihrer Differenz zueinander halten. Seine Sensibilität betrifft auch den Kontingenzwert der Komposition der gegenständlichen Welt. Oft könnten die Konnexionen ihrer Elemente anders sein, als sie es sind. Tatsächlich indiziert das Konzept der Entgegenständlichung das Prinzip der Kontingenz. Die Dinge sind, wie sie sind, doch sie müssen nicht so sein. In der Kontingenz drückt sich die Instabilität oder Arbitrarität der Welt aus. Sie ist ontologischer Index der Fragilität der Dingwelt, d.h. auch ihrer Transformabilität. Entgegenständlichung heißt auch: Entwirklichung des Wirklichen zugunsten einer noch unbekannten Wirklichkeit.

Marcus Steinweg



Versand:

Die Arbeit wird aufgespannt auf oben beschriebenen Malkörper versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.


Das Werk wird momentan in der SKM Galerie ausgestellt und kann erst Mitte November verschickt werden. Ist eine frühere Lieferung gewünscht, wenden Sie sich bitte an das SKM-Team.



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Daniel Wöllenstein

Daniel Wöllenstein, né en 1981 à Wolfhagen



Il vit et travaille à Cologne.

Parcours artistique


Formation

2002-2009 : études d'art à l'université de Cologne auprès de Rainer Barzen et Silke Leverkühne 

Depuis 2007, atelier au KunstWerk de Cologne



Expositions (sélection)

2007 « Blaumachen » au KunstWerk de Cologne

2008 « Bogen 2 : Straight from the HART » - 

2008 La Longue Nuit des musées – « Processions festives et diodrames » 

2008-2009 Darwin – Conception et aménagement d’un tramway KVB à l’occasion de l’année Darwin 2009 avec des étudiants de l’université de Cologne –

2011 « Fette Nager - Bello et moi » – Nuit des musées – KunstWerk Cologne

2016 Festival nxnw : collaboration avec Slobodan Kajkut « 20 interventions » 

2016 « Raum 500 » – Exposition avec Olga Jakob et Heike Simmer – Festival nxnw 

2017 « HORST » – KunstWerk Cologne

2014-2017 Membre du conseil d’administration de KunstWerk Köln e.V.

2017 Président de KunstWerk Köln e.V. 

2019 Longue Nuit des Musées « Wedding » : installation et collaboration avec Heike Simmer

2021 TUNING - KunstWerk 

2025 « afternoonprojekts » avec Tom Gully, Oskar Lovis et Gilbert Flöck - KunstWerk Cologne

2026 « Fragmented Realities » – vonfraunberg Art Gallery, Düsseldorf

2026 Artiste du mois au SKM



À venir

Juin : exposition éphémère SKM à Munich


Août : exposition communautaire SKM à Leipzig


Déclaration de l’artiste

De quoi s’agit-il ? Ces œuvres proviennent du cycle « TUNING », qui s’étend de 2018 à aujourd’hui, même si ce n’est que depuis 2021 que les segments de couleur purs prennent le dessus dans ce cycle. Il s’agit d’une abstraction et d’une réduction progressives du contenu de l’image, même si on peut y trouver des références à des phénomènes naturels ou créés par l’homme dans les couleurs et les formes.


Dans ces segments qui semblent tous égaux, les compositions de couleurs et de formes permettent de créer des premiers plans et des arrière-plans qui peuvent se déplacer de manière fluide selon où le spectateur pose son regard. La mise en lumière, qui peut s’intensifier jusqu’à « briller » grâce à des dégradés de couleurs contrastés, contribue à créer un effet en partie plastique et saisissant. 


Les nuanciers numériques, les peintures « flip-flop » des voitures de sport tunées, les couchers de soleil, l’industrie lourde, l’espace et les reflets dans le café peuvent tous trouver leur place dans ces compositions chromatiques.




















Foto von Daniel Wöllenstein

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