Im Dazwischen
| Height | 80 cm |
|---|---|
| Width | 120 cm |
| Length/Depth | 2 cm |
Das Bild zeigt eine Landschaft, die zugleich real und fremd wirkt. Die Felswände sind monumental, kühl und klar geformt. Die Farben erscheinen ungewöhnlich, fast künstlich Der Raum öffnet sich nach oben, wirkt hell, aber bleibt in seiner Struktur schwer zugänglich. Man befindet sich mitten darin, ohne Überblick und ohne klaren Weg. Es gibt keinen sichtbaren Rückzug, aber auch kein eindeutiges Ziel. Der Blick wird nach oben gezogen, zum hellen Himmel, während der Weg nach vorn steinig und unsicher erscheint.
Beim Betrachten entsteht ein Spannungsgefühl: Man fühlt sich angezogen und zugleich verunsichert, Faszination und Unbehagen liegen dicht beieinander. Der Ort wirkt überwältigend. Er zieht an, wirkt groß, beinahe erhaben. Gleichzeitig fühlt man sich fehl am Platz Die Umgebung scheint nicht auf menschliche Nähe ausgelegt. Sie ist kühl, glatt, wenig einladend. Man fragt sich, wie man hierhergekommen ist, wie es weitergeht, ob es überhaupt ein Ankommen gibt. Und ebenso, ob man wirklich zurück möchte.
Diese Spannung lässt sich auf die Welt übertragen, in der wir heute leben. Wir haben eine Umgebung geschaffen, die von Technologie, Tempo und ständiger Veränderung geprägt ist. Vieles wirkt effizient, durchdacht, funktional. Gleichzeitig fühlt sich diese Welt für viele Menschen kalt, überfordernd und schwer durchschaubar an. Sie ist von uns gemacht, aber dennoch nicht für uns geeignet. Sie erleichtert vieles und verlangt zugleich permanente Anpassung.
Wie im Bild gibt es kein klares Zurück. Digitale Systeme, technische Strukturen und neue Formen des Arbeitens sind längst Teil des Alltags. Man nutzt sie, verlässt sich auf sie und ist zugleich unsicher, wohin sie führen. Fortschritt ist sichtbar, doch seine Folgen lassen sich kaum überschauen. Man steht in einer Welt, die man braucht und die gleichzeitig Fragen aufwirft, auf die es keine einfachen Antworten gibt.
Das Bild spiegelt diesen Zustand. Es zeigt kein Ziel, keinen sicheren Weg, keine Auflösung. Stattdessen zeigt es ein Dazwischen: zwischen Realität und Künstlichkeit, zwischen Anziehung und Überforderung, zwischen Neugier und Unsicherheit. Man ist bereits Teil dieser Welt. Man steht in ihr. Man muss sich in ihr bewegen, auch wenn Orientierung nicht eindeutig möglich ist.
Gerade darin liegt die inhaltliche Aussage des Bildes: Es beschreibt eine Situation, in der Verantwortung unausweichlich geworden ist. Wir stehen in einer Welt, die wir selbst geformt haben. Sie fasziniert uns, sie treibt uns an, sie überfordert uns. Ein Zurück gibt es nicht. Wie wir mit ihr weitergehen, bleibt offen. Das Bild hält diesen Zustand fest.
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Material / Technik:
Acryl auf Leinwand. An der Rückseite des Keilrahmens befinden sich drei Sägezahnaufhänger.
Die Landschaft ist mit hochwertigen Acrylfarben gemalt. Das Originalgemälde ist mit einem Firnis versiegelt und vorne und hinten signiert.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Vorder- und Rückseite.
Melissa Faltermeier
of
Regensburg. It was there that I discovered my love of landscape painting. In particular, during the painting excursions I regularly took part in, I developed a deep connection with nature and a passion for the diversity of colours that we often fail to notice in everyday life. I often lose myself in the many facets of nature and observe it with a discerning eye.
In my works, which are predominantly created using acrylic paint, I aim to highlight and exaggerate the variety of colours that can be discovered in nature upon close observation. In doing so, I alter the colours and consciously transform them to create unique atmospheres of colour and light. Despite these alterations, it is of great importance to me to keep
the forms true to what can be observed and to nature
. Through the manipulation of colours, I often succeed in creating mystical, dark, stormy and dynamic colour schemes. My choice of tranquil subjects, such as solitary trees or distant cloudscapes, harmonises perfectly with a dynamic choice and application of colour. As a result, my landscapes are both serene and dynamic and wild. They are characterised by contrasts between light and dark, between gloom and vibrant colours.
Through my unique colour and light atmospheres, my distortions of reality and my constant artistic development, I set myself apart from other landscape painters. My works offer the viewer a special artistic experience, immersing them in a world full of unique moods and sensations.
- 2025 Participation in the art workshop at the Ostbayernschau
- in
- Straubing
- 2024 Art Meets Church: Between Abstraction and Longing.
- 2024: Participated in the art workshop at the Ostbayernschau Straubing.
- 2023: Received the Sparda-Bank Amberg
- 2022 and 2023 Participation in the art workshop at the Ostbayernschau Straubing
- 2022 Solo exhibition ‘Light and Shadow’ at the Angermühle Clinic2020
- Group exhibition at AVL Regensburg ‘Little Happiness’ as part of a project with the University of Regensburg
- 2019 Group exhibition at AVL Regensburg, ‘Artificial Intelligence’, as part of a project with the University of Regensburg
- 2019 Sculpture exhibition in Stadtbergen
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