»accusare«
| Height | 154 cm |
|---|---|
| Width | 124 cm |
| Length/Depth | 3 cm |
Material/Technik: Acryl und Kohle auf Leinwand, bespannt auf Holzrahmen in selbst entworfenem, gebautem und an das Werk abgestimmtem Künstlerbretterrahmen.
Entstehungsjahr: 2024
–Unikat–
»accusare« beschreibt das bedrückende Gefühl, von einer geschlossenen Masse angeklagt und verurteilt zu werden. Die Figur in der Mitte ist ein Selbstporträt und wurde nach dem ersten Ausarbeiten mit Stahlbürsten wieder herausgekratzt. Dadurch wird ihre Verletzlichkeit nicht nur sichtbar gemacht, sondern direkt in die Oberfläche eingeschrieben. Mich interessierte dabei weniger ein konkretes Gericht als ein innerer Zustand: der Druck, unter den Blicken anderer das eigene Selbst zu verlieren. Der eigens gebaute Bretterrahmen gehört bewusst zur Arbeit und verstärkt ihre raue, schwere Präsenz.
In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben. Zu jedem Werk entwerfe und baue ich selbst einen Künstlerrahmen, der mithilfe handwerklicher und konzeptueller Sorgfalt eine Gesamtwirkung anstrebt.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen und einem Künstlerrahmen, der selbst gestaltet, entworfen und gefertigt wurde, versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite.
Größe ohne Rahmen: 140 × 110 cm
Alexej Eisner
In his work, nostalgic, (post-)Soviet narratives are embedded within biographical elements of everyday life. In doing so, personal and collective memories of the traumas of Russian-German history are interwoven. Eisner presents figurative elements which, through expressive gestures, scraped surfaces and vivid colour schemes within a single composition, create alternating moments of clarity and decay, conveying a sense of authenticity and raw emotion.
Exhibitions (selection)
2025 – ‘What do we pass on and what do we keep to ourselves?’, Hase29 Gallery of Contemporary Art, Osnabrück.
2025 – ‘FATA MORGANA’, vanished Pop-Up Gallery, Osnabrück.
2025 – ‘skool session no. 17’, Alte Schule, Münster.
2025 – ‘good neighbours’, GALERIE ET, Versmold.
2025 – ‘PASSEN’, Contemporary Institute for Art and Thought, Berlin.
2025 – Annual Exhibition of Nominees, University of Osnabrück.
2024 – ‘My Horse Dog Doesn’t Want to Die – vanished’, Hase29 Gallery of Contemporary Art, Osnabrück.
2024 – ‘Beschreibendes’, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – ‘Orte des Friedens #3’, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – ‘Working on the Future’, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – ‘CAMPUS’, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – ‘INDEX’, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – ‘Artist’s Residence’, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – ‘3D’21’, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – “European Media Art Festival”, Osnabrück.
2020 – “Grafikbörse”, Borken.
Awards/Scholarships
10.2025 – Germany Scholarship for outstanding achievement in the field of art at the University of Osnabrück
02.2025 – Nomination for the Ingeborg Siebert Art Prize in painting and printmaking
, October 2024 – Germany Scholarship for outstanding achievements in the field of art at the University of Osnabrück
, June 2024–May 2025 – Studio grant from the DaunTown art collective, Borgholzhausen.
2022–2024 – Studio grant, ‘Atelierhaus Hasemauer’, from the Felicitas and Werner Egerland Foundation, Osnabrück.
Other artworks by the artist